Unsere Werte

Unsere Werte

Werte

Zuverlässigkeit

Zuverlässig bedeutet gewissenhaft und sicher

Zuverlässigkeit gibt Sicherheit und schafft Vertrauen

Zuverlässigkeit drückt auch meinen Respekt,
meine Achtung und Wertschätzung dem Anderen gegenüber aus.


Wertschätzung

Wer gegen sich selbst und andere wahr ist und bleibt, besitzt die schönste Eigenschaft der größten Talente.
(Quelle: Maximen und Reflexionen, Aus Kunst und Altertum 1827, Johann Wolfgang von Goethe)

Nimmt man die Worte „Wert und Schätzung“, so kann ich einen Mitarbeiter auf Grund seiner Ausbildung und Zeugnisse oder einen Arbeitgeber auf Grund seines Profiles (z. B. Kundenaussagen MDK Internetauftritt) und einen Kunden auf Grund seiner Krankheit einerseits und seiner Zahlungsfähigkeit andererseits, einschätzen, ob er für meine Anforderung/Angebot der Richtige ist um mich auf eine Zusammenarbeit mit ihm einzulassen.

Nicht nur mit Blick auf unsere Kunden legen wir ein ganz anderes Gewicht in die Begrifflichkeit „Wertschätzung“.

Impliziert man bei dem Wort „Wert“ das Mensch sein an sich und denkt bei dem Wort „Schätzung“ an einen Schatz an etwas besonderes meist seltenes, so gehen wir über das zu berechenbare/messbare hinaus und geben bereits bei der Einschätzung etwas Positives zurück, treten in eine Wechselbeziehung.

Wenn ich dich wertschätze, nehme ich dich an, so wie du bist, begegne ich Dir auf gleicher Ebene, ich lächle oder reiche Dir die Hand, ich kann Dir dienen, dich aber auch in die Pflicht nehmen – ich nehme dich ernst. Wenn ich mich selbst wertschätze erleichtern wir uns gegenseitig die Wertschätzung.

Unsere Demenzkranken verweigern sich manches Mal diese Selbstwertschätzung. Es bedarf unserer Unterstützung unserer Annahme, dass sie ihren Werteschatz wieder empfinden – spüren. Es ist nicht notwendig, dass sie eine Leistung erbringen. Um ihrer Selbst willen, werden Sie geachtet – respektiert – angenommen. Anerkennung, Achtsamkeit, Förderung und Forderung lassen in der Begegnung eine Wertschätzung spüren.

Transparenz, Klare Strukturen, Gemeinsam formulierte Ziele, das Bemühen um Einhaltung von Zielvorgaben helfen eine gute Arbeit leisten zu können, deren „Wert unschätzbar“ ist.


Achtsamkeit (Mindfullness)

Pflücke den Tag und gehe behutsam mit ihm um.
Es ist dein Tag, 24 Stunden lang.
Zeit genug, ihn zu einem wertvollen Tag werden zu lassen.
Darum lass ihn nicht schon in den Morgenstunden verwelken.
(Margot Bickel)

Interessiertes Zuwenden, wache Sinne, direktes Wahrnehmen ohne Bewertung und ein ganz im aktuellen Moment präsent sein, kennzeichnen die Achtsamkeit in der Begegnung von Menschen.

Achtsamkeit bedeutet die Fähigkeit, die Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Moment zu bringen, die innere und äußere Wirklichkeit direkt wahrzunehmen, ohne sie zu bewerten.

Ein Mann wurde einmal gefragt, warum er trotz seiner vielen
Beschäftigungen immer so glücklich sein könne. Er sagte:
„wenn ich stehe, dann stehe ich,
wenn ich gehe, dann gehe ich,
wenn ich sitze, dann sitze ich,
wenn ich esse, dann esse ich,
wenn ich liebe, dann liebe ich…..“
Dann fielen ihm die Fragesteller ins Wort und sagten:
„Das tun wir auch, aber was machst Du darüber hinaus?“
Er sagte wiederum:
„Wenn ich stehe, dann stehe ich,
wenn ich gehe, dann gehe ich, wenn ich…..“
Wiederum sagten die Leute:
„Aber das tun wir doch auch!“
Er aber sagte zu Ihnen:
„Nein..-
Wenn ihr sitzt, dann steht ihr schon,
wenn ihr steht, dann lauft ihr schon,
wenn ihr lauft, dann seid ihr schon am Ziel.“

Achte auf deine Überzeugungen, denn sie werden deine Gedanken,
achte auf deine Gedanken, denn sie werden deine Worte,
achte auf deine Worte, denn sie werden deine Taten,
achte auf deine Taten, denn sie werden deine Gewohnheiten,
achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden deine Werte.
(in Anlehnung an Charles Reade)

Achtsamkeit ist der bewusste Umgang mit der eigenen Person, eine bewusste Wahrnehmung der körperlichen, der seelischen und der geistigen Bedürfnisse. In diesem Umgang kommt die Wertschätzung der eigenen Person zum Ausdruck. Doch wie gelingt ein achtsamer Umgang in stressigen und belastenden beruflichen Situationen?

Achtsamkeit hat viele Ausprägungen und ist individuell getönt. Die Frage, was würde mir in diesem Moment gut tun, ist ein Wegweiser. Ist es die 10 Minuten Pause bei einer Tasse Tee oder Kaffee in Gesellschaft von Kollegen, das bewusste Innehalten und die Konzentration auf die eigene Person an einem stillen Ort, um sich selbst zu spüren, das Aussprechen von Ärgernissen, die schon lange belasten auch wenn das Mut erfordert oder das „NEIN – Sagen“ zu weiteren Aufgaben ohne schlechtes Gewissen, da man seine Grenzen spürt? Ein achtsamer Umgang orientiert sich an persönlichen Werten und der Frage inwieweit es gelingt, diese im Alltag umzusetzen. Treffen im beruflichen Alltag Menschen aufeinander, die durch gemeinsame Werte verbunden sind, bildet sich ein starkes Team, das gemeinsam alle Schwierigkeiten meistern kann.


Wahrhaftigkeit

Aufrichtigkeit ist wahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit.
(William Somerset Maugham, Schriftsteller)

Albert Schweizer sieht in der Wahrhaftigkeit vor allem die Treue zu sich selbst:
„Tatsächlich aber ist es die Ehrfurcht,
die wir unserem eigenen Dasein entgegenzubringen haben,
die uns anhält, uns immer selber treu zu bleiben,
indem wir auf jede Verstellung,
von der wir in dieser oder jener Lage Gebrauch gemacht hätten, verzichten,
und im Kampfe, durchaus wahrhaftig zu bleiben, nicht erlahmen.“
(Albert Schweitzer: Die Lehre der Ehrfurcht vor dem Leben. S. 31.)

Die Suche nach der Wahrheit macht den Menschen frei:
“Wo ich mich in meinem persönlichen Lebensumfeld um Wahrhaftigkeit
bemühe, bin ich ein freier Mensch.
Mit diesem Leben der Wahrheit verpflichtet,
baue ich an einer Gesellschaft mit,
der Standfestigkeit, Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit allzu häufig fehlen.”
(Erzbischhof Robert Zollitsch 2009 Bonn)

In dem Wort “Wahrhaftigkeit“, stecken drei Aussagen:

Die Eigenschaft – wahr, das Tun/Verhalten – haftig/haften (verfolgen) und das sich Ergebende – die Wahrhaftigkeit, wie wirke ich, was bewirke ich (Echt sein Authenzität)

Ich bin aktiv und handle – wie, und spreche – was, ich nach meinem Wissen und Gewissen für wahr halte. Wenn ich in Übereinstimmung mit diesem Wert lebe und handle bin ich echt / authentisch / klar – ich bin verlässlich, ich gebe Sicherheit.

Im Gegensatz zur messbaren oder beweisbaren Wahrheit, kann mein wahrhaftes Handeln bzw. Sprechen auch auf einer Unwahrheit fußen. Bei der Validation wird der Demenzkranke Mensch nicht mit der/unserer Realität konfrontiert, ich gehe mit seiner Wahrheit mit, ohne meine Wahrhaftigkeit – ohne mich zu verlieren.

Manches Mal braucht es Mut nach dem zu handeln, was ich nach Befragung meines Wissens und Gewissens für wahr halte, da mir zu diesem Zeitpunkt vielleicht noch keine allgemeingültige Erkenntnis oder Wahrheit zur Verfügung stehn.


Ehrlichkeit

Ehrlichkeit – als Wert für unsere Arbeit – bezieht sich auf den fairen Umgang untereinander und die Transparenz in der Kommunikation – d.h. wie wir miteinander und übereinander reden. Dies gilt sowohl für alle Mitarbeiter (des Snehotta Pflegeteams in allen Ebenen), als auch für die uns anvertrauten Menschen.

Um ehrlich zu sein muss ich mich öffnen, muss offen sein und offen bleiben – das verlangt Mut. Dafür bekomme ich Klarheit und Sicherheit. So kann sich Vertrauen entwickeln.

Ehrlichkeit im Umgang mit Menschen mit Demenz bedeutet, dass ich mich in dessen Realität begebe und diese anerkenne anstatt ihn mit meiner Realität zu konfrontieren, d.h. klarzustellen, was in der Vergangenheit, oder in diesem Moment oder zukünftig wirklich/real ist.


Liebe

Liebe: von mittelhochdeutsch „Gutes“, „Angenehmes“, „Wertes“ „Im ersteren Verständnis ist Liebe ein mächtiges Gefühl und mehr noch eine innere Haltung positiver, inniger und tiefer Verbundenheit zu einer Person, die den reinen Zweck oder Nutzwert einer zwischenmenschlichen Beziehung übersteigt und sich in der Regel durch eine tätige Zuwendung zum anderen ausdrückt.“ Im weiteren Sinne lässt sich Liebe in verschiedene Arten einteilen:

Selbstliebe: Vielleicht die Voraussetzung, um zu lieben und die Fähigkeit zu entwickeln den Nächsten zu lieben.

Partnerliebe: Éros – Sie ist die geschlechtliche Liebe – ob gleichgeschlechtlich oder gegengeschlechtlich und findet in Liebesbeziehungen Ausdruck. Hier kommen Liebesempfindungen (Verliebtheit, Sinnlichkeit, sexuelle Anziehung und Verlangen) und Liebesgefühle (Sympathie, Anerkennung, Aufmerksamkeit, Zärtlichkeit, Sorge) zum Tragen.

Familiäre Liebe: Die Liebe zwischen engen Verwandten wie z. B. Mutterliebe, Geschwisterliebe und Kindesliebe aber auch die Freundesliebe die in menschlichen Gemeinschaften von größter Bedeutung sind.

„Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart,
der bedeutendste Mensch ist immer der, der dir gerade gegenübersteht,
das notwendigste Werk ist stets die Liebe“
(Meister Eckhart)

Nächstenliebe: Ein Eintreten für Andere ohne Rücksicht auf deren soziale Stellung oder Verdienste. Eine fremde Person als etwas Wertvolles erkennen, ein von Wohlwollen geprägte Grundhaltung gegenüber “Fremden“. Die Nächstenliebe hebt sich allgemein vor allem durch die Bereitschaft einer Person, ihren Mitmenschen zu helfen hervor. Ganz nah verwandt mit der Menschlichkeit und somit dem Humanismus, wobei die Begrifflichkeit Nächstenliebe oft oder sogar fast immer einen religiösen Bezug nimmt im Gegensatz zum Humanismus.

Gottesliebe: Eine besondere Rolle nimmt die Gottesliebe ein, in ihrer allgemeinen Form die in verschiedenen (keinesfalls allen) Religionen vorausgesetzte Liebe Gottes zu seiner Schöpfung und insbesondere dem Menschen. Der gleiche Begriff bezeichnet auch die Liebe zu einem Gott.

Objekt- und Ideenliebe: Die Beispiele sprechen für sich selbst – Tierliebe, Liebe zur Natur, die Liebe zu Idealen wie Freiheitsliebe oder Vaterlandsliebe, Liebe zu seinen Hobbys und Leidenschaften (Liebe zur Musik, Kunst oder Beruf)

Das Hohelied der Liebe
Ein Hymnus an die Liebe aus der Bibel (1. Korinther 13)
Ein Auszug

Die Liebe ist langmütig,
die Liebe ist gütig.
Sie ereifert sich nicht,
sie prahlt nicht,
sie bläht sich nicht auf.
Sie handelt nicht ungehörig,
sucht nicht ihren Vorteil,
lässt sich nicht zum Zorn reizen,
trägt das Böse nicht nach.
Sie freut sich nicht über das Unrecht,
sondern freut sich an der Wahrheit.
Sie erträgt alles,
glaubt alles,
hofft alles,
hält allem stand.
Die Liebe hört niemals auf.
(Vertont von Lacrimosa auf dem Album „Lichtgestalt“ 2005)


Spiritualität ( Geist, Hauch, Psyche)

Da bildete GOTT der HERR den Menschen aus Erde vom Ackerboden und blies ihm den Lebensodem (oder Atem des Lebens) in die Nase; so wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen (oder lebende Seele).
(1.Mose 2,7)

In uns ist eine tiefe Sehnsucht nach Verbindung und Gemeinschaft mit Gott, der uns Leben gegeben hat. Wir spüren, da ist mehr, da ist eine Heimat außerhalb unseres Daseins, eine Ahnung nach Ewigkeit. Dort finden wir Geborgenheit und Ruhe, Ausgleich im Trubel des Alltags, können aufatmen, Kraft schöpfen für alle Anforderungen. Das drückt auch Augustinus sehr trefflich aus:

“Unruhig ist unser Herz bis es stille wird in dir o Gott”

Gedanken zu Spiritualität, in der Demenz, mit der wir in der Pflege konfrontiert sein können.

Man kann vieles unbewusst wissen, indem man es nur fühlt, aber nicht weiß.

Oftmals sind Zugangswege in der Demenz über Poesie und Lied zum geistlichen Erleben, einer tiefen Geborgenheit.

Wie z.B. mein persönliches Zeugnis mit dem alten Kinderlied immer und immer wieder erfahren:

“Weißt du wie viel Sterne stehen ….
und dann im 3.Vers ….. Gott der Herr kennt sie mit Namen…
kennt auch dich und hat dich lieb……

Diese Zusage, der Vater im Himmel kennt mich und hat mich lieb, löst tiefen Frieden Geborgenheit aus und Ruhe kehrt ein in ein aufgewühltes Herz.

Auch wenn mein Verstand an einen anderen Platz gerückt ist, verrückt im wahrsten Sinne des Wortes.

Und diese Hoffnung weiterzugeben nach Ewigkeit, nach einem Leben nach dem Tod ist etwas sehr froh machendes, etwas, das in mir lebt und ich zutiefst davon überzeugt bin und so auch glaubwürdig weitergeben kann. Und der Friede Gottes, der höher ist als aller Verstand, bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus. (Philipperbrief des Paulus 4,7)

Optimismus

(von lat.: optimum, „das Beste“) (Wikipedia)

Wir gehen mit einer optimistischen Geisteshaltung durchs Leben.
Wir haben das Positive und die Schönheit im Blick.
Unsere inneren Bilder bestimmen unser Handeln.
Wir richten unsere Aufmerksamkeit auf die Fähigkeiten
und nicht auf die Defizite.
Natürlich erleben wir auch Dunkelheit und Schweres,
aber wir zerbrechen nicht daran sondern sind voller Hoffnung,
dass alles gut wird und dass wir alles schaffen können.
Wenn wir wissen wollen, wie weit wir tatsächlich gehen können,
dann müssen wir glauben, daß das “Unmögliche” möglich ist.
„Du bist ein Optimist, wenn du mehr Träume in dir trägst,
als die Realtität zerstören kann“.
(Verfasser unbekannt)


Lebensfreude

ist das subjektive Empfinden der Freude am eigenen Leben. (Wikipedia)

Sich am eigenen Leben freuen zu können bedeutet, dass wir lebendig sein müssen. Lebensfreude kann nur in uns entstehen wenn wir es zulassen. Wir müssen uns die innere Erlaubnis geben, dass wir uns wohlfühlen dürfen. Lebensfreude ist ein Gefühl, das sowohl durch unsere Gedanken, als auch unser Verhalten gesteuert wird. Wir können unsere Lebensfreude steigern, indem wir neugierig, mutig und offen für Neues sind.

„Die Freude steckt nicht in den Dingen,
sondern im Innersten unserer Seele“.
(Therese von Lisieux)

Gerechtigkeit

„Gerechtigkeit gibt jedem das Seine,
maßt sich nicht Fremdes an und setzt den eigenen Vorteil zurück,
wo es gilt das Wohl des Ganzen zu wahren.“
(Ambrosius)

„Immer gewinnt man das rechte Maß zum Handeln,
wenn man sich selbst in die Lage des anderen versetzt.
(Aus Indien)

Eine prägnante Definition liefert der römische Jurist Ulpian „Gerechtigkeit ist der feste und dauerhafte Wille, jedem sein Recht zuzuteilen“.
Gerechtigkeit regelt die Beziehungen von Menschen zu anderen Menschen, sie betrifft also Interaktionen, und sie enthält immer ein Moment der Gleichheit. Gerechtigkeit im beruflichen Alltag ist, jeden Menschen dort abzuholen wo er steht und ihm das zu geben, was er benötigt um sich weiterentwickeln zu können. Bezogen auf den dementiell veränderten Menschen bedeutet dies, ihn so zu begleiten, dass er sich als Mensch mit all seinen Einschränkungen angenommen fühlt, ihm das zu geben, was er individuell benötigt.


Dankbarkeit

Dankbare Menschen sind wie fruchtbare Felder –
Sie geben das Empfangene zurück.
(A. Kotzebue)

Bedanken möchte ich mich für Eure :
Zuverlässigkeit, Wertschätzung, Achtsamkeit, Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit, Liebe, Spiritualität, Optimismus, Lebensfreude, Dankbarkeit, Gerechtigkeit.
Dankbarkeit beinhaltet alle unsere Werte.

Dankbar sein für ein Stück gemeinsam gegangene Wege.
Die Wege,
die wir im Laufe unseres Lebens zurücklegen,
sind sehr unterschiedlich.
Steinig und beschwerlich.
Wenig betreten und abenteuerlich.
Ebenmäßig und angenehm.
Abwechslungsreich und interessant.
Gleichbleibend und sicher.
Höhen und Tiefen.
Kurvenreich mit vielen Abzweigungen.
Ein Stück des Weges gehen wir mit anderen gemeinsam.
Manchmal längere Strecken und manchmal kürzere.
Gelegentlich kreuzen sich unsere Wege wieder.
Andere überschneiden sich nicht,
laufen nur parallel zueinander.
Eine wirkliche Verbindung findet nicht statt.
Doch es gibt auch diejenigen,
mit denen man den Weg bis zum Schluss geht.
Man weicht sich nicht von der Seite,
entfernt sich nie wirklich zu weit.
Nur so viel, dass jeder genug Platz hat sich
zu entfalten und frei zu bewegen.
Diese Wegabschnitte sind die wertvollsten.
Sie machen den Weg erst erstrebenswert.
Denn gemeinsam lassen sich selbst die größten
Hindernisse leichter überwinden.

Wenn du schnell gehen willst, gehe alleine.
Wenn du weit gehen willst, gehe mit anderen.
(Afrikanische Weisheiten)